| ROM | Read Only Memory: Nur-Lesespeicher: Gegenstück: RAM. |
| Router | Um allen Computern eines lokalen Netzes Zugriff auf das Internet zu ermöglichen, ist ein Router notwendig. Seine wichtigste Aufgabe ist es, aus dem Internet eintreffende Daten an den richtigen Computer im LAN weiterzuleiten. Ein Router ist eine komplizierte Sache: Simpel ausgedrückt, leitet er IP-Pakete von einem Ort zum anderen und überprüft, ob und in welchem Zustand er das Paket überhaupt weiterleiten darf. Dazu stehen ihm unter anderem Filter zur Verügung, die der Administrator festlegt. So kann beispielsweise definiert werden, was mit den Paketen einer bestimmten Abteilung passiert. Ein Router kann entweder eine Software, installiert auf einem beliebigen Rechnersystem, oder eine dezidierte Hardware sein.Um unerwünschte Zugriffe zu vermeiden, bringen nahezu alle Router eine Firewall - meist auf Basis eines Packet-Filter - mit. Damit lassen sich unerlaubte Zugriffe, ob von innen oder außen, unterdrücken. Der Komfort dieser Firewalls lässt aber fast immer zu wünschen übrig, deshalb ist die Anschaffung einer eigenen Soft- oder Hardware oftmals unumgänglich. Auch der Zugriff auf den Router selbst unterliegt meist strengen Sicherheitsvorkehrungen. Je nach Qualität des Routers unterscheiden sich diese Mechanismen deutlich. Der Internet-Provider stellt zwecks Anbindung des Routers und des dahinter liegenden NEtzwerks einen Knoten zur Verfügung. Da die Provider nur anhand des Volumens erraten können, ob ein ISDN- oder DSL-Router zum Einsatz kommt, der mehrere Personen versorgt, untersagen fast alle Anbieter prohylaktisch den Einsatz von Routern bei herkömmlichen Dialin-Verfahren. Wer sich nicht daran hält, verstößt womöglich gegen vertragliche Vereinbarungen. Vorsicht ist in diesem Punkt also angebracht. Im einfachsten Fall der Anbindung weist der Provider wie beim Modem nach der Einwahl und dem Authentifizierungsvorgang dem Router eine dynamische IP-Adresse zu. Größere Provider bieten Firmen in der Regel komplette Installations-Lösungen an, die dann eine oder mehrere statische IP-Adressen beiinhalten. |
| Scrollen | Bewegen des Bildschirm- oder Fensterinhalts in horizontaler oder vertikaler Richtung. |
| Server | Zentraler Rechner in einem Netzwerk, der Client-Computern Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt. |
| SET | Secure Economic Transaction Protocol: von Mastercard und Visa entwickelter offener Standard für die Zahlungen per Kreditkarte über das Web mit zertifizierten digitalen Unterschriften, die die Identität der Beteiligten bestätigen. |
| Settop-Box | Gerät mit integriertem Modem zum Internet-Surfen via TV. |
| Shareware | Shareware ist eine besondere Form, Software zu verkaufen. Sie dürfen ein Programm zunächst über einen begrenzten Zeitraum auf Herz und Nieren testen. Sind Sie mit dem Programm zufrieden und setzen es regelmäßig ein, erwartet der Programmautor, daß Sie sich registrieren. Die Registrierungsgebühr beträgt ab 10 bis weit über 100 Mark. Es ist ein Gebot der Fairneß, sich auch tatsächlich zu registrieren. Die Verteilung der Shareware läuft über das Internet oder über Heft-CDs von Computerzeitschriften. Shareware ist normalerweise voll funktionsfähig, zeigt aber beim Start oder beim Beenden einen Hinweis und macht vielleicht eine kleine Pause. Programme, die zum Beispiel nach 30 Tagen nicht mehr funktionieren oder wichtige Funktionen deaktivieren, gelten nicht als Shareware, sondern als Testversionen. |
| Skyscraper | Ein großes, vertikales Banner, das meist rechts neben dem Inhalt steht. |
| SLIP | Serial Line Internet Protocol: Protokoll, mit dem eine Internet-Verbindung zu einem anderen Rechner aufgebaut wird. Dieses Protokoll gilt als veraltet und wurde von PPP abgelöst. |
| Smiley | Auch Emoticon: Gesichter aus Text- und Sonderzeichen, die Gefühle oder Stimmungen ausdrücken. |